Ich muss unumwunden zugeben, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, vermute aber, dass Ahnung zu realpolitischen Einwürfen sowieso eher nicht dazugehört. Es ist aber so, wie gesagt, ich könnte mich irren, dass in Großbritannien Anfang der letzten 90er, Ende der letzten 80er des vergangenen Jahrtausends eine politisch-unpolitische Bewegung namens Acid House/Rave, garniert mit runden (nicht immer) Dingern, die im Jargon der Staatsverwaltung »Ecstacy-Tabletten« heißen mögen, der marodierenden Bewegung der Casuals/Hoolijänz/Firms/… den Garaus machte. Oder besser: Sie zu Unvernunft, Gefühlen und Tanzen brachte.

Wäre es nicht jetzt, wo Berlin von einer Bewegung von Pub-Crawler_innen/Säufer_innen/Easy-Jet-Säufer_innen/… erfasst wird und die gemeine Einwohner_in knapp neben dem Kulturschock steht, nicht wieder an der Zeit, durch massenhafte Gabe von »Ecstacy-Tabletten« zu intervenieren. Das könnte das Verhältnis des regeressiven Stammes der Einwohnerwütenden zum regressiven Stamm der Besoffenwütenden schlagartig bessern. Ist jetzt aber nur so eine Idee. Wowi, übernehmen Sie (der Appell an die Politik ist bei realpolitischen Einwürfen immens wichtig, weil man ja eben nicht selber tun will, sondern nur deutlich machen möchte, dass man eine Idee hat, die wenigstens Idee, also nicht Hirntod, ist)!

Extacy