DJ Sprinkles, hat vermutlich auch Vor- und Nachnamen und Alter, ist so ziemlich das, was man »Wahnsinnsproduzent« nennt. Meistens ist das House, macht aber, wie bei seinem verzückenden Empty Dancefloor Remix für June, auch vor Ambient keinen Halt, von unzähligen Einflüssen abgesehen.1 Nebenbei macht er auch noch einen ganzen Haufen anderes Zeugs. Texte, Performances, Design, gerne mit dem Vorzeichen Queer. An dieser Stelle sei es dabei belassen, auf seine Website hinzuweisen. Um seine Musik geht es bei der Anthologie mit dem wunderbaren Namen Queerifications & Ruins. Die Bezeichnung Anthologie verrät es schon, es geht um zusammengefasste Werke: Remixes von ihm aus den Jahren 2006-2013. Erschienen ist sie auf Mule Musiq, die schon das Album Midtown 120 Blues und einen feinen Haufen EPs von ihm veröffentlicht haben. Begleitend zur Doppel-CD sind 4 der Tracks auch auf 2 VinylAuskopplungen zu haben. Schwallinsall. Anhören.

DJ Sprinkles — Queerifications & Ruins – Collected Remixes By DJ Sprinkles | 2CD bzw. 2 x 12″ | Mule Musiq

  1. Kritische Fußnotiz: Wegen solcher Sätze, die in ihrer überstrapazierten Wahrheit manchmal so nötig wie sie immer quälend sind, wird über Musik schreiben schnell zum Spiel mit den eigenen wie fremden Zehennägeln. []