Ich hab lange keine Musikvideos mehr geguckt. Ich wusste ja aber auch nicht, dass die visuelle Pointierung der Musik noch spannend sein kann. Den Tremor der Popmusik begleitete lange Zeit (oder tut es immer noch, keine Ahnung, s. 1. Satz) eine Videokultur, die in Geschwindigkeit dem Tremor der restlichen kulturell-industriellen Verblödungsmaschine in nichts nachsteht, was auch eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal 30 Sekunden, Werbelänge eben, einschloss. Fernab allen Pomps versucht sich FaltyDL in seiner ganz eigenen Interpretation der popkulturellen Zuckungen. Und das ist, ohne zu übertreiben, aber auch ohne Ahnung zu haben, das beste Musikvideo des Jahres: